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Andreas Bick auf

 

Juli 2010: Essay in "Neue Zeitschrift für Musik"

Essay "Von Bäumen und Geräuschen" in der Juli/August-Ausgabe der "Neuen Zeitschrift für Musik" veröffentlicht

September 2010: Fire und Frost Pattern erscheint auf Gruenrekorder

Die Veröffentlichung von Fire and frost pattern auf dem deutschen Label Gruenrekorder ist auf September verschoben worden.

7. Okt. 2010: Interview auf BR alpha

Um 19:00 Uhr strahlt BR alpha eine Serie über menschliche Intuition aus, in der auch ein Interview mit mir vorkommt

13. Nov. 2010: Andreas Bick in "The Artist's Corner"

Um 23:05 Uhr sendet HR2 in der Sendereihe "The Artist's Corner" ein Portrait von mir

Dezember 2010: Nächtelang über dem Fluss

Musik zu dem Hörspiel "Nächtelang über dem Fluss" von Sylvia Kabus auf Deutschlandradio Kultur


Akustisches Treibgut

Phonografische Töpferware

Meine erste Begegnung mit einem Podcast von Radiolab, einem Programm des in New York ansässigen Rundfunksenders WNYC, war eine Episode mit dem Namen Staying Alive. Es geht darin um ungewöhnliche Wege, am Leben zu bleiben, und wenn der Podcast schließlich einen Wissenschaftler zitiert, der behauptet, Tausende Jahre alten Stimmen mit einem grammophonartigen Tonabnehmer wiedergeben zu können, die als Schallwellen in den Rillen antiker Töpferwaren eingefangen wurden, musste ich lauthals lachen. Die Idee zu dieser eigenartigen Form der "Paleoakustik" ist natürlich ein Aprilscherz, der auf eine lange Geschichte von Erwähnungen in pseudowissenschaftlichen Veröffentlichungen und Science-Fiction-Romanen zurückgeht (mehr über diese "urbane Legende" kann man hier erfahren). Der Podcast endet mit einem Besuch in einem Erste-Hilfe-Kurs, wo es um die Problematik geht, den richtigen lebensrettenden Rhythmus zu finden (die Pointe möchte nicht verraten...).

Das besondere an den Podcasts von Radiolab ist der ganz eigene Ton, den die Macher treffen: ein von Neugier geprägtes und sich immer wieder ironisch in Frage stellendes Suchen nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens, wobei die Grenzen zwischen Wissenschaft und Philosophie verwischt werden. Das kann dann an einigen Stellen extrem komisch werden wie in dem Podcast über Sperma (why so many sperm?) oder ernst und reflektierend wie in den 11 Meditationen über das Wie, Wann und Warum des Sterbens (after life). All diese Gedanken werden kongenial von einem großartigen Sound Design getragen und verstärkt. Der Podcast über den Moment des Sterben inspirierte sogar den Filmemacher Will Hoffman zu diesem fantastischen kleinen Video über Momente des Lebens...

 

 

 




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