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Essays
Listening Is Making Sense
(Essay für die field notes #2 von Gruenrekorder)
Sprache, Musik und Geräusch verbindet die Tatsache, dass sie zu allererst durch Klang repräsentiert werden. Trotzdem haben wir uns daran gewöhnt, sie als voneinander getrennte Disziplinen zu betrachten. Wenn Sprache, Musik und Geräusch ineinander fallen, könnte sich eine Art des Zuhörens einstellen, die sinnliche und sinnbildende Wahrnehmung integriert. Wir könnten die Geräusche der Stadt als Musik hören, Musik als eine Form von Sprache wahrnehmen und Sprache wiederum als ein Geräusch verstehen... >> mehr Mein Leben Mit Musik
aus: Die Zeit Online, 16. 7. 2006
Ich erinnere mich an einen langen Winter in meiner Kindheit. Als es endlich wärmer wurde, spielten wir Kinder am nahe gelegenen See, der noch zugefroren war und unter der sinkenden Sonne zu glühen schien. Krachende Geräusche tönten aus dem See, peitschende Risse schüchterten uns ebenso ein wie das dünne, brüchige Eis... >> mehr Selbstorganisation in nichtlinearen Systemen
Über das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis
Das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis stellt die Klangphänomene von Wassertropfen, Windgeräuschen sowie Heuschrecken- und Froschgesängen in den Mittelpunkt. Die allen drei Werken zugrunde liegende Perspektive ist ein seit etwa 30 Jahren die Naturwissenschaften durchdringendes neues Denken, vor dessen Hintergrund die als klischeebeladen und verbraucht geltenden Naturklänge in einem neuen Licht erscheinen... >> mehr Stille in den Worten von...
Stille ist eine Grenzerfahrung, eine konzeptuelle Idee, ein akustischer Fluchtpunkt. Etwas über Stille zu sagen bedeutet, sie zu verlieren. Still zu sein ist unmöglich, da wir hierzu aufhören müssten zu existieren. Viele Worte wurden über Stille verloren, um dieses Paradox zu greifen... >> mehr
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