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Essays
Veröffentlicht in der "Neuen Zeitschrift für Musik" Juli/August 2010
Wenn ein Baum im Wald fällt und niemand ist da, um es zu hören, macht der Baum dann ein Geräusch? Diese Frage in der Art eines Koans wird gerne in Schriften über Klang und Wahrnehmung zitiert und häufig entgegen unserer Intuition mit Nein beantwortet. » mehr
Essay für die field notes #2 von Gruenrekorder
Sprache, Musik und Geräusch verbindet die Tatsache, dass sie zu allererst durch Klang repräsentiert werden. Trotzdem haben wir uns daran gewöhnt, sie als voneinander getrennte Disziplinen zu betrachten. Wenn Sprache, Musik und Geräusch ineinander fallen, könnte sich eine Art des Zuhörens einstellen, die sinnliche und sinnbildende Wahrnehmung integriert. » mehr
Mein Leben Mit Musik (28), aus: Die Zeit Online, 16. 7. 2006
Ich erinnere mich an einen langen Winter in meiner Kindheit. Als es endlich wärmer wurde, spielten wir Kinder am nahe gelegenen See, der noch zugefroren war und unter der sinkenden Sonne zu glühen schien. Krachende Geräusche tönten aus dem See, peitschende Risse schüchterten uns ebenso ein wie das dünne, brüchige Eis. » mehr
Über das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis
Das Triptychon der Hörbilder dripping, windscapes und sono taxis stellt die Klangphänomene von Wassertropfen, Windgeräuschen sowie Heuschrecken- und Froschgesängen in den Mittelpunkt. Die allen drei Werken zugrunde liegende Perspektive ist ein seit etwa 30 Jahren die Naturwissenschaften durchdringendes neues Denken, vor dessen Hintergrund die als klischeebeladen und verbraucht geltenden Naturklänge in einem neuen Licht erscheinen. Im Folgenden soll dieses neue Denken skizziert werden. » mehr
Stille ist eine Grenzerfahrung, eine konzeptuelle Idee, ein akustischer Fluchtpunkt. Etwas über Stille zu sagen bedeutet, sie zu verlieren. Still zu sein ist unmöglich, da wir hierzu aufhören müssten zu existieren. Viele Worte wurden über Stille verloren, um dieses Paradox zu greifen. » mehr
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