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19. August 2011: Frost Pattern beim Festival "Über Lebenskunst"

In Berlins Haus der Kulturen der Welt findet ab 21:30 Uhr die Performance Nacht "Walden" statt, in deren Rahmen Frost Pattern gespielt wird und ich ein Soundscape Programm zusammen gestellt habe.

25. Aug. 2011: Die Haarschublade

Musik für das Hörspiel "Die Haarschublade" auf SR2 KulturRadio um 18:00 Uhr.

16. Okt. 2011: Tschick

NDR Kultur sendet um 21:05 Uhr das Hörspiel Tschick nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf mit Musik von mir.

21. Okt. 2011: Chronostasis

Um 23:05 Uhr sendet WDR 3 meine Klangkomposition Chronostasis.

22. Okt. 2011: Sonic Vigil in Cork, Irland

Live-Auftritt während des Sonic Vigil Festivals im irischen Cork.

21. Nov. 2011: Die Akte Kleist

Dokumentation über Heinrich von Kleist auf RBB um 20:15 Uhr.

Winter 2011/12: Der Dicke

4. Staffel der ARD-Fernsehserie.


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At the Holocaust-Tower

Das jüdische Museum in Berlin liegt nur einen kurzen 15-Minuten-Gang von mir entfernt. Teil des Museums ist der Holocaust-Turm, ein großer, leerer Raum mit einschüchternd hohen Wänden, die nur von einem schmalen Fensterschlitz unterbrochen werden, durch den etwas Licht und die Klangatmosphäre der Großstadt in den stillen Innenraum dringt. Ein Gefühl der Isolation und Abgetrenntheit macht sich hier breit und die kalten Wände lassen die Besucher nicht lange ausharren an diesem ungemütlichen Ort.

Vor einigen Jahren fragte ich das Museum, ob ich hier ein paar Klangaufnahmen machen könne und sie stimmten zu. Das Klangbeispiel dokumentiert, wie es an einem lauen Sommerabend in diesem Turm klang, als nicht zu viele Besucher sich ins jüdische Museum verirrten. Ich stellte das Aufnahmegerät und das Mikrofon in einer Ecke des Turms und wartete draußen, um den „Klang der Leere“ ohne meine physische Präsenz einzufangen. Gelegentlich betraten einige Museumsgäste den Raum, die meisten blieben aber nicht sehr lang. Schließlich hört man die Schritte eines Besuchers, der offensichtlich durch das Blinken der LEDs am Aufnahmegerät angezogen wurde, bis er schließlich in das Mikrofon trat und es schnell wieder auf seinen Platz stellte. Er verließ den Turm sofort und eilte an mir vorbei mit einem irgendwie sorgenvollen Gesicht. Ich dachte, wenn ich eine Beschreibung des deutschen Schuldkomplexes aufgrund des Holocausts finden müsste, würde er ungefähr wie dieser Gesichtsausdruch aussehen.




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