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Januar 2009: Field Notes
Zweite Ausgabe des Online Magazins Field Notes von Gruenrekorder mit meinem Essay "Listening is Making Sense"
19. März 2010: Fragmente einer Sprache der Liebe
Hörspielbearbeitung von Roland Barthes' "Fragmente einer Sprache der Liebe" auf WDR3 um 23:05 Uhr.
18. Juni 2010: Chronostasis und Tagesringe
Deutschlandradio Kultur spielt Chronostasis und Tagesringe.
Gruenrekorder kündigt CD-Veröffentlichung von Fire und Frost Pattern für Juni 2010 an
Das deutsche Label Gruenrekorder wird dieses Jahr meine Zwillingsstücke fire und frost pattern auf CD veröffentlichen. Beide Stücke erhielten den Phonurgia Nova Preis 2008.

Biografie

Andreas Bick wurde 1964 im niedersächsischen Marl geboren. Er lernte autodidaktisch Gitarre spielen und zog 1983 nach Berlin, wo er für einige Jahre in Underground-Bands spielte und auftrat. Daneben arbeitete er als Tontechniker und Musikproduzent in verschiedenen Tonstudios, in dieser Zeit entstanden auch die ersten experimentellen Klangkompositionen in Studios des Berliner Kultursenats. Zwischen 1992 und 1996 war Andreas Bick als Musikpädagoge in der Hip Hop Szene tätig und baute das Modellprojekt "Hip Hop Mobil" auf. Er organisierte Musikaustauschprojekte mit dem Goethe-Institut in Kamerun und der Stadt Los Angeles, war als Dozent in beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen tätig und veröffentlichte Texte zu alternativen musikpädagogischen Konzepten im Bereich der Hip-Hop-Kultur. Sein Einstieg als Filmmusik-Komponist erlebte er 1996 mit der Produktion der Titelmusik zur Fernsehreihe Sperling, der Pilotfilm unter der Regie von Dominik Graf wurde mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und die Filmmusik von Andreas Bick für den Rolf-Hans-Müller-Preis nominiert. Seitdem entstanden zahlreiche Filmmusiken zu Kino- und Fernsehfilmen und einigen Fernsehserien, darunter die äußerst erfolgreiche Jugendserie Berlin Berlin, die u. a. 2004 mit dem International Emmy Award ausgezeichnet wurde. Daneben realisierte Andreas Bick Klangkompositionen und Hörspielmusiken für verschiedene Radiosender. Zwischen 2000 und 2003 arbeitete er an einem Triptychon von Hörbildern zu natürlichen Musterbildungsprozessen. Die Klangkomposition dripping erhielt den Prix Ars Acustica 2000 des WDR und das Stück windscapes wurde 2002 mit dem Karl-Sczuka-Förderpreis ausgezeichnet. 2006 und 2007 entstanden die beiden Hörstücke fire und frost pattern, mit denen Bick den Phonurgia Nova Preis 2008 gewann. Frost pattern erhielt darüber hinaus eine Erwähnung beim 35. Wettbewerb für elektroakustische Musik und Klangkunst in Bourges 2008. Seine neuesten Kompositionen chronostasis und phonemenon wurden neulich im Hörspielprogramm des WDR uraufgeführt. Chronostasis gewann bei den New York Festivals Awards 2009 die World Silver Medal für den besten Sound. Daneben komponierte Andreas Bick die Musik zu der Tanztheater-Choreografie The Waste Land von Ismael Ivo, die im Rahmen der diesjährigen Kunstbiennale in Venedig uraufgeführt wurde.
© Photo by Miroe, http://miroe.com
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